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Durch
Wind und Nacht
Kälte und Regen
Der Stadtstreicher zieht
Ein Herz voll Sorgen
Die Gedanken voller Wehmut
Träume voller Hoffnungen
Die Augen ausgebrannt
Im Rausch von Sinnen
Die Taschen voller Not
Unmerklich schwinden die Zeiten
Das Leben so schnell vergeht
Was wird von ihm wohl bleiben ?
Durch
Parlament und Amt
In belangloser Ruhe zu Kongressen
Der Staatstreicher sich treibt
Von Sitzungen zu Empfängen
Die eigene Tasche er beharrlich füllt
Koalitionen er betreibt durch alle Farben
Die Grünen sieht man Hand in Hand und rot
Rote nur noch hängen an goldenen Streichstiften
Die schwarzen Christen waren immer schon verhasst
Gier galt schon immer als gelb-blaues Markenzeichen
Das Land schon im Frühling verblüht
Wann werden sie uns streichen ?
Der
Stadtstreicher hat Moral
Nur der Staatsstreicher ist jedoch banal
Farblos ist die Zukunft
Rückkehr der Vernunft ?
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